Neues Angebot: Machen Sie aus dem bestehenden Netzanschluss Ihrer PV-Anlage eine zweite Einnahmequelle
- hheppner7
- vor 43 Minuten
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Greenbox Co-Location: Batteriespeicherlösung für Betreiber von PV-Parks
Wenn Sie eine freiflächen-PV-Anlage besitzen oder betreiben, steht ihr Netzanschlusspunkt an vielen Stunden des Tages mit hoher Wahrscheinlichkeit ungenutzt bereit — und diese ungenutzte Kapazität lässt sich heute monetarisieren. Greenbox Energy Solutions bringt dafür Greenbox Co-Location auf den Markt: eine Batteriespeicherlösung, die direkt an eine bestehende PV-Anlage angebunden wird, deren bereits genehmigten Netzanschluss nutzt und ungenutzte Kapazität in zusätzliche Einnahmen verwandelt — ohne dass der Anlagenbetreiber selbst zum Batterie-Experten werden muss.
Was ist „Greenbox Co-Location"?
Ein Greenbox-Co-Location-Speichersystem ist eine Batterie, die ausschließlich aus einer erneuerbaren Erzeugungsanlage geladen wird — in der Regel am selben Netzanschlusspunkt. Die Steuerlogik ist einfach und vollautomatisch:
Wenn die Börsenstrompreise niedrig sind, speist die PV-Anlage nicht ins Netz ein — stattdessen lädt sie die Batterie.
Sobald die Batterie voll ist oder eine Netzeinspeisung wieder attraktiver wird, speist die PV-Anlage wieder direkt ins Netz ein.
Sobald die Sonne untergeht, wird der Netzanschluss zur Entladung der Batterie genutzt — meist während der Hochpreisstunden.
Der Netzanschlusspunkt und die Größe der Batterie sind die zentralen Größen, die bestimmen, wie viel geladen und entladen werden kann.
Das folgende Beispieldiagramm zeigt, wie ein typischer Tag aussehen kann: Die PV-Anlage speist morgens und nachmittags direkt ins Netz ein (Petrol), lenkt gegen Mittag überschüssige Erzeugung bei schwachen Preisen in die Batterie um (Orange), und die Batterie entlädt sich in der abendlichen Preisspitze ins Netz (Gold) — gesteuert durch die Börsenstrompreiskurve (graue Linie).

Die Erlösmöglichkeit
Da die Batterie ausschließlich aus erneuerbarer Erzeugung geladen wird, konkurriert ihre Einspeisung um die preislich attraktivsten Stunden am Markt — und diese Preisspanne lohnt es sich zu nutzen. Ein Backtest des deutschen Marktes (Quelle: Impuls Energy Trading, Juni 2025–Mai 2026) zeigt: Die Kombination einer Batterie mit einer PV-Anlage im Leistungsverhältnis 1:1 steigert den Gesamtertrag der Anlage durch Mehrmarkthandel und Lastverschiebung in Stunden, in denen die PV-Anlage selbst nicht mehr einspeist, um bis zu 128 %. Überdimensionierte Speicherkonfigurationen („Graustrom“) können sogar noch weiter gehen — bis zu rund 208 %.
Um dies greifbar zu machen, hier ein anschauliches Beispiel für ein 1-MW-/2-MWh-System — eine gängige Einstiegsgröße für Co-Location-Projekte:
Typische Investition: in der Größenordnung von 480.000 € netto, all-in (Speicher, elektrische Integration, Messkonzept, Brandschutz und Planung) für eine erste Ausbaustufe.
Typischer Jahresertrag: in der Größenordnung von 80.000–120.000 € pro MW und Jahr aus Arbitrage, Regelleistungsmärkten (FCR/aFRR) und der Vermeidung von Verlusten in Stunden negativer Preise — vor Betriebskosten und Vermarktungsgebühren.
Indikative Amortisationszeit: rund 6 Jahre, getrieben hauptsächlich durch die Preisspanne, die die Batterie zusätzlich zu den Einnahmen der PV-Anlage selbst erzielt.
Diese Zahlen sind beispielhaft und variieren je nach Standort, Marktbedingungen und Anlagengröße — sie vermitteln jedoch eine Vorstellung davon, wie ein erstes System aussehen kann.
Stunden mit negativen Preisen verdienen besondere Erwähnung: Für geförderte PV-Anlagen bedeuten Phasen negativer Preise oft entgangene Einnahmen. In einem Greenbox-Co-Location-Setup werden diese Stunden stattdessen zu einer zusätzlichen Einnahmequelle — PV-Anlage und Batterie fungieren als getrennte Profitcenter, sodass Zeit, die früher ein Verlust war, nun abrechenbar wird.
Schnellerer, günstigerer Netzzugang
Neue Batteriespeicherprojekte stoßen meist auf denselben Engpass: die Sicherung eines Netzanschlusses. Die Beantragung eines neuen Anschlusspunkts kann lange dauern und birgt reale Kosten- und Planungsrisiken. Eine PV-Anlage verfügt hingegen bereits über einen genehmigten Anschluss — und in den meisten Fällen bietet dieser Anschluss außerhalb der Spitzenerzeugungsstunden noch Kapazitätsreserven.
Durch die Co-Location der Batterie am bestehenden, bereits genehmigten Anschlusspunkt der Anlage kann ein Greenbox-Co-Location-Projekt den Netzanschluss deutlich schneller erreichen als der Aufbau einer komplett neuen Infrastruktur — und dadurch deutlich früher Erträge erzielen. Technisch bedeutet dies in der Regel eine AC-Kopplung der Batterie an die bestehende Mittelspannungs-Schaltanlage der Anlage, ohne jegliche Änderung an den vorhandenen Wechselrichtern der PV-Anlage oder Verlust von deren Garantiestatus.
Ein Partnerschaftsmodell, das für alle funktioniert
Greenbox-Co-Location-Projekte funktionieren, weil sie für jede beteiligte Partei ein klares Profitcenter schaffen. Drei Rollen müssen besetzt werden — je nach Projekt kann dieselbe Partei auch mehrere davon übernehmen:
Standortpartner — betreibt die PV-Anlage und stellt den Standort sowie den bestehenden Netzanschlusspunkt für die Batterie bereit. Erzielt Einnahmen aus der Flächenpacht und, sofern zutreffend, aus der von der PV-Anlage einbehaltenen EEG-Einspeisevergütung.
Eigentümer — der Investor, der die Batterie (und gegebenenfalls unterstützende Infrastruktur wie den Transformator) finanziert. Erzielt die Erlöse aus der Vermarktung der Flexibilität der Batterie.
Betreiber — Greenbox. Betreibt und überwacht das Gesamtsystem, bündelt es über die Greenbox-Cloud-Plattform gemeinsam mit anderen Speicheranlagen zu einem virtuellen Kraftwerk (VPP) und vermarktet dessen Kapazität über mehrere Märkte hinweg. Erhält eine Provision aus den Speichererlösen.
Ein einzelnes Unternehmen kann mehr als eine Rolle innehaben — zum Beispiel kann der Anlageneigentümer auch Eigentümer der Batterie sein, oder das Partnernetzwerk von Greenbox kann sowohl Eigentum als auch Betrieb übernehmen. Greenbox arbeitet mit Ihnen zusammen, um die Struktur zu finden, die zu Ihrer Situation passt.
Full-Service-Umsetzung, von der Planung bis zum Betrieb
Greenbox und seine erfahrenen Partner übernehmen den gesamten kaufmännischen und technischen Umfang eines Greenbox-Co-Location-Projekts — Planung, Hardwareauswahl, Installation und laufenden Betrieb, einschließlich digitaler Steuerung und Vermarktung Ihrer Batteriekapazität. Das umfasst die Auswahl und den Betrieb der Hardware ebenso wie die Betriebssoftware und IoT-Konnektivität, die nötig sind, damit die Batterie über eine lange Lebensdauer zuverlässig ihre optimale Kapazität liefert. Als Anlagen- oder Standortpartner benötigen Sie keine eigene Batterie-Expertise — Greenbox bringt sie mit.
Ein typisches Projekt bewegt sich von der Partnerschaftsentscheidung bis zur Inbetriebnahme in rund sechs Monaten: Rollenverteilung und Projektstrukturierung, gefolgt von Planung und Genehmigung, dann Installation und Inbetriebnahme, bevor das System in den Vollbetrieb geht.
Passt das zu Ihrer PV-Anlage?
Greenbox Co-Location eignet sich am besten für Freiflächen-PV-Anlagen mit einem bestehenden Netzanschluss, der außerhalb der Spitzenerzeugung über freie Kapazität verfügt — was auf einen Großteil der heutigen gewerblichen und großskaligen PV-Anlagen zutrifft. Wenn das auf Ihren Standort zutrifft, sprechen wir gerne mit Ihnen.
Nehmen Sie Kontakt mit Greenbox Energy Solutions auf, um herauszufinden, wie ein Greenbox-Co-Location-System für Ihre Anlage aussehen könnte.

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